Pfarrei Maria Himmelfahrt Becherbach

Die Pfarrei Becherbach hat seit dem Mittelalter eine recht bewegende Geschichte.  Sie hatte nie einen eigenen Pfarrer und wurde stets von umliegenden Gemeinden mitversorgt. Zuletzt wurde sie der Pfarrei Kirn zugeordnet. Heute besteht sie aus den Dörfern Bärenbach, Heimweiler, Limbach mit dem Welschröther Hof, Becherbach und Otzweiler. Sie hat es schwer im überwiegend protestantischen Umfeld ihren Weg zu finden. Prof. Seibrich nannte sie in seinem Buch „Vom Kreuz zur Himmelfahrt“ geografisch und konfessionell „zerrissen wie kaum eine andere“. Trotzdem verfügt sie über 3 Kirchenbauten:

Der Neubau der Pfarrkirche Maria Himmelfahrt in Becherbach löste 1893 ein Simultaneum ab. Sie wurde im neogotischen Stil aus Sandsteinen erbaut und mit Becherbacher Klinkern verkleidet.

Die Kapelle in Limbach , die unter dem Patronat des hl. Bonifatius steht, wurde auf den Fundamenten der alten simultan genutzten Kapelle im romanischen Stil erbaut und 1894 eingeweiht. Der Altar stammt aus der alten Becherbacher Kirche.

Der jüngste Kirchenbau befindet sich in Bärenbach, wo zahlenmäßig die meisten Katholiken wohnen. Die Marienkapelle wurde 1954/55 mit viel Eigenleistung der gesamten Bevölkerung errichtet. Es ist ein schlichter Saalbau mit halbrunder Apsis. Bemerkenswert sind die Anzahl und Form der verschiedenen Fenster und ihre symbolträchtige Gestaltung.