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Osterzeit

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Osternacht auch bei Corona ein Hoffnungszeichen

  • Osternacht - Auferstehungsliturgie in freier Natur

    Dienstag, 06. April 2021, Oeffentlicher Anzeiger Kirn, Seite 23

    Mittwoch, 07. April 2021, Nahe-Zeitung, Seite 22

    Osternacht auch bei Corona ein Hoffnungszeichen

    Schloss Dhaun. Die Nacht wird zum Tag, Christen auf der ganzen Welt feiern die Auferstehung Christi und den Sieg des Lebens über den Tod. Mit großer Symbolkraft wurde das am Ostersonntag auf Schloss Dhaun zelebriert. Bei der von Walter Fuß und Michael Michels zelebrierten Osternacht deutlich. Ein Experiment, eine Premiere mit 60 Gläubigen, die als sehr gelungen gelten kann und vielleicht einen festen Platz im Gottesdienstkalender erhalten sollte.

    Stockdunkel war's rund um das mehr als 800-jährige Schloss. Das versprochene (elektrische) Licht blieb aus, Kerzenschein und Taschenlampen wiesen den Weg. Vom Schlosseingang, wo Familie Ebertz und Isabelle Sauer den Empfangsdienst mit Abhaken der Angemeldeten und der in diesen Tagen unvermeidlichen Desinfektion übernahmen, waren es bis zum Pavillon im Schlossgarten noch gut 200 dunkle Meter. Dort hatten Küsterin Rosi Jakobi und ihr Mann schon ein Feuer entzündet.

    Es war kalt und fast windstill, der Halbmond stand über dem Kellenbachtal, Eulenrufe waren zu hören. Fast schien es, als ob mit der Lesung der Schöpfungsgeschichte das Leben erwachte, die Dunkelheit wich. Vogelgezwitscher und von weither Glocken begleiteten die Lesung von Judith Michels in die Stille hinein. Pfarrer Fuß und Messdiener segneten das Feuer, bereiteten die Osterkerzen, die Messdiener verteilten das Osterlicht, und Judith Michels sang mit glockenklarer Stimme „Im Dunkel unserer Nacht“. Nicole Wolf las „Warum diese Nacht anders ist als alle anderen“ und vom Auszug der Israeliten aus Ägypten. Nach Tagesgebiet und Osterevangelium sprach Michael Michels in seiner Predigt von einem „Cliffhanger“ als Fortsetzung, wie er in Serienepisoden vorkommt, um Zuschauer bei der Stange zu halten. So sei das im Markusevangelium, das eigentlich damit endete, dass die Frauen in Panik „abhauen“ vom leeren Grab. Das könne es nicht gewesen sein. Markus lässt das Ende offen, er schreibt es nicht vor, jeder soll mit Gottes Hilfe seinen eigenen Wegen aus dem Grab finden, seinen Weg ins Osterlicht.

    Mit der Segnung des Wassers, der Erneuerung des Taufversprechens und der Besprengung der Gemeinde mit Weihwasser ging im Wald über dem Simmertaler Felsengarten die Sonne auf. Judith Michels sang das Taize-Lied „Let all who Are Thiristy Come“ („Wer durstig istA der komme. Wer will, empfange umsonst das Wasser des Lebens!“). Viele Wochen hatte man für Osterfestplanungen hin und her überlegt. Pandemische Gesichtspunkte galt es abzuwägen - mit dem großen Wunsch das bedeutendste Fest im Kirchenjahr mit Gottesdiensten zu feiern. So kam die Pfarreiengemeinschaft Kirn auf die Idee, die Osternachtsfeier, den wichtigsten Gottesdienst im Jahr, im Freien zu feiern. Pastoralreferent Michael Michels kennt das Schlossparkgelände gut von Gruppenfreizeiten in der Jugendbildungsstätte. „Mit einer Gruppe habe ich einmal ein Morgengebet an gleicher Stelle mit Blick auf den Sonnenaufgang gefeiert. Schon damals dachte ich: Das wäre sensationell, hier Ostern zu feiern“, erinnert Michels an die jetzt auch „dank“ Corona mit viel Abstand umsetzbare Idee. In diesem Jahr kam es dann dazu. Michels: „Abgesehen davon, dass eine Feier im Freien mit Blick auf die Ansteckungsgefahr sicherer ist als in der Kirche, war es für mich eine wunderbare Feier. Die Aussagen der Osternacht, aus der Dunkelheit wird Licht, aus Tod wird Leben, aus Hoffnungslosigkeit wird Hoffnung haben die Feier draußen und der wunderschöne Sonnenaufgang deutlich gemacht!“

    Es werde Licht! Das erlebten die Gottesdienstbesucher auf Schloss Dhaun so intensiv wie wohl selten. Zunächst war es Mangels Strom stockfinster auf dem Schloss, dann kam die Sonne. Pfarrer Walter Fuß animierte nach der eineinhalbstündigen Osternachtfeier die unterkühlte Gemeinde zum Mitmachen. Unten Mitte: Entzünden der Osterkerzen. Links: Für die Teilnehmer gab es Ostereier zum Mitnehmen. Rechts: Judith Michels sang wunderschön. Fotos: Armin Seibert

    © Die inhaltlichen Rechte bleiben dem Verlag Vorbehalten. Nutzung der journalistischen Inhalte ist ausschließlich zu eigenen, nichtkommerziellen Zwecken erlaubt.

Pfarrer Stephan Wolff kommt als Kooperator nach Kirn

  • Wechsel an Spitze der Koblenzer Katholiken

    Stephan Wolff, amtierender Leiter des Dekanates, verlässt die Stadt in Richtung seines Heimatortes

    Koblenz. Wechsel an der Spitze der katholischen Kirche in Koblenz: Pfarrer Stephan Wolff, der seit dem vergangenen Sommer, nach dem Weggang von Dechant Thomas Hüsch, dem Dekanat Koblenz auch als stellvertretender Dechant vorstand, verlässt am 1. Mai die Rhein-Mosel-Stadt. Der 64-Jährige geht als Kooperator in den sogenannten neuen pastoralen Raum Idar-Oberstein. Sein Nachfolger in Koblenz ist Pfarrer Thomas Darscheid. Der 57-jährige gebürtige Mayener ist zurzeit Dechant im Dekanat Rhein-Wied.

    Der Wechsel kam nun nicht überraschend, denn ursprünglich hätte er schon im vergangenen Jahr stattfinden sollen. Dass er nun ein Jahr später geschieht, ist nicht der Corona-Pandemie geschuldet, sondern der Aussetzung der Beschlüsse der Synode zur Strukturreform im Bistum Trier. Denn eigentlich war Thomas Darscheid als leitender Pfarrer mit seinem Team für die Großpfarrei Koblenz schon für den Sommer 2020 vorgesehen. „Mit Blick auf mein Alter hatte ich Bischof Stephan Ackermann schon frühzeitig signalisiert, dass ich die Position eines leitenden Pfarrers einer solchen Großpfarrei nicht anstrebe“, betont Stephan Wolff gegenüber unserer Zeitung. Dies heißt allerdings nicht, dass er gegen die Beschlüsse der Synode ist. Gerade die inhaltliche Komponente, nach der Laien mehr Aufgaben in den Pfarreien übernehmen sollen, findet seine Zustimmung. „Ich hätte auch befürwortet, dass dem Diakon mehr innerkirchliche Aufgaben übertragen werden und dass man das Amt natürlich auch für Frauen öffnet. Aber so etwas kann wohl keine Synode beschließen, sondern wohl nur ein Konzil“, so Wolff.

    Die Beschlüsse der Synode sehen aber nicht nur eine stärkere Einbindung der Laien in die Gemeindearbeit vor, sondern auch größere pastorale Räume. Hier ist Stephan Wolff eher skeptisch. Dies nicht zuletzt, weil er in Koblenz erfahren musste, wie schwierig es allein schon ist, früher selbstständige Pfarreien in eine Pfarreiengemeinschaft zusammenzuführen.

    „Als ich im Sommer 2012 nach Koblenz kam, hatten wir das Motto gewählt „Und führe zusammen ...“. Wir hatten dieses Motto ausgesucht, weil damals die Pfarreien der Innenstadt sowie die Stolzenfelser Pfarrei St. Menas, die vorher alle selbstständig waren, zur neuen Pfarreiengemeinschaft Dreifaltigkeit zusammengefasst wurden. Rückblickend muss man sagen, dass ich mit meinem Anliegen, die einzelnen Pfarreien stärker zusammenzuführen, streckenweise gescheitert bin.“ Positiver fällt hingegen seine Bilanz im Hinblick auf die Beziehungen zwischen den Konfessionen und den Religionen aus. „Die konfessionsübergreifende Arbeit mit den Alt-Katholiken und den Protestanten war äußerst positiv. Es gab regelmäßige ökumenische Gottesdienste und gemeinsame Bibelabende, und im Rahmen der christlich-jüdischen Woche der Brüderlichkeit hatte ich sogar die Ehre, in der Synagoge zu predigen“, so Stephan Wolff.

    Wenn Thomas Darscheid im Mai nach Koblenz kommt, dann übernimmt er neben der Pfarreiengemeinschaft Dreifaltigkeit auch noch die Verwaltung für die Gemeinden in Rhens, Brey, Spay und Waldesch.

    Stephan Wolff wird dann als Kooperator dem neuen leitenden Pfarrer des pastoralen Raums Idar-Oberstein, Ernst-Walter Fuß, zur Seite stehen. Es ist eine Rückkehr in seine Heimat.

    „Ich hatte den Bischof schon im Zusammenhang mit der Strukturreform um eine heimatnahe Versetzung gebeten. Dass dies nun geklappt hat, freut mich auch deshalb, weil ich dann in meinem Elternhaus in Kirn wohnen kann“, sagt Wolff. „Corona“ bedingt wird es keinen großen Abschied für ihn geben. Geplant hat er vielmehr, in allen Pfarreien der Innenstadt eine Messe zum Abschied zu halten.

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Pastoraler Raum "Nahe am Menschen"

  • Pastoraler Raum

    Wir stellen Ihnen gerne auch online unseren pastoralen Raum mit der Pfarreiengemeinschaft Kirn und der Pfarreiengemeinschaft Idar-Rhaunen-Bundenbach vor; dieser pastorale Raum erstreckt sich sowohl in das schöne Nahetal mit den Reizen der Edelsteinstraße als auch auf die Höhen des Hunsrück mit Teilen des Nationalparks (westliche Höhenlagen des Hunsrücks, genauer dem Idarwald und dem Schwarzwälder Hochwald, der meist nur als Hochwald bezeichnet wird).

  • Dem Leitbild unseres Pastoralplanes (Nahe am Menschen) entsprechend,

    wollen wir mit Gott und den Menschen vor Ort, in der Zeit von heute Kirche sein. Inklusion spielt dabei für uns eine besondere Rolle, da für uns alle Menschen (mit mehr oder weniger Beeinträchtigung) unter dem JA des Schöpfers stehen.

    Die vier Perspektivwechsel

    1. Einzelnen her denken
    2. Charismen vor Aufgaben in den Blick nehmen
    3. Weite pastorale Räume einrichten und netzwerkartige Kooperationsformen verankern
    4. Das synodale Prinzip bistumsweit leben

    und die sieben Leitsätze 

    1. Wir lassen uns von der Verheißung des Reiches Gottes leiten
    2. Wir gehen zu den Menschen und sind missionarisch-diakonisch
    3. Wir denken vom Einzelnen her
    4. Wir nehmen Vielfalt als Gottes Geschenk an
    5. Wir entdecken und fördern Charismen
    6. Wir sind Gemeinschaft
    7. Wir teilen Verantwortung

    unserer Trierer Bistumssynode sehen wir als Grundlage unseres Handels im Glauben.

    Bitte scheuen Sie sich nicht, Kontakt mit uns aufzunehmen, denn ehren- und hauptamtliche Seelsorger und Seelsorgerinnen sind gerne bereit, ein Stück Ihres Lebens- und Glaubensweges mitzugehen.

  • Bischof Dr. Stephan Ackermann: Liebe Schwestern und Brüder im Bistum Trier!

    Als Getaufte stehen wir unter dem Anspruch, in der ersten Hälfte des 21. Jahrhunderts lebendige Kirche Jesu Christi zu sein, die sich dem einzelnen Menschen zuwendet und sich einsetzt für eine gerechte Welt, in der Gottes Liebe erfahrbar wird. Unsere Diözesansynode 2013-2016 hat eine Vision entworfen, um diesem Auftrag gerecht zu werden. Was nun ansteht, ist die schrittweise Konkretisierung dieser Vision und ihre Umsetzung in die Tat. Vieles ist dabei für uns noch nicht überschaubar. Die Corona-Pandemie, in der wir nach wie vor stehen, lehrt uns derzeit auf ihre Weise als Gesellschaft und als Kirche, mit unüberschaubaren Situationen umzugehen.

    Um dem Evangelium und der Kirche den Weg zu den Menschen unserer Zeit zu bereiten, braucht es viel Phantasie, die Fähigkeit, Spannungen auszuhalten und die Bereitschaft, nicht nur abgesicherte Wege zu gehen. Es braucht den Mut, sich aus Bestehendem herausrufen zu lassen, Schritte in die Zukunft zu wagen und neue Erfahrungen zu machen.

    Von Herzen bitte ich darum, dass Sie in diesem Sinn unseren gemeinsamen diözesanen Weg mitgehen und mitgestalten und ihn auch in Ihr Gebet nehmen. Denn nur in der Treue zur Botschaft Jesu Christi und in der Kraft seines pfingstlichen Geistes werden wir uns zu den richtigen Schritten entscheiden und auch den Mut haben, sie zu tun.

    Immer wieder staune ich darüber, wie aktuell und treffend unser Trierer Pilgergebet auch in den Anliegen unserer Zeit bleibt. Deshalb bete ich es häufiger als Stoßgebet. Ich lege es auch Ihnen noch einmal ans Herz:

    Jesus Christus, Heiland und Erlöser, erbarme dich über uns und über die ganze Welt! Gedenke deiner Christenheit und führe zusammen, was getrennt ist. Amen.

    Trier, den 24. Februar 2021, Hochfest des Apostels Matthias, Patron des Bistums Trier

    + Stephan

    Bischof von Trier

    Hinweis: Bitte lesen Sie das Wort des Bischofs (Spalte rechts, unter den Bild von Dr. Staphan Ackermann) "Schreiben an die Gläübigen" zur Reform der Pfarreien auf der Grundlage der Beschlüsse der Diözesansynode 2013-2016.

Rahmenkonzept für den Bestattungsdienst im Bistum Trier

Prävention im Bistum Trier

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